Barbershop-Musik
Beim Frisör wird viel geredet - oder? Ein Vorurteil? - Darüber
mögen Sie befinden. Oder Ihr Frisör.
Der Artikel unten ist teilweise veraltet,
bessere Informationen erhalten Sie z.Zt. hier:
Bei englischen Frisören wurde im 18. Jahrhundert viel gesungen. Im
"BARBERSHOP" unterhielten Haarschneider ihre Kunden mit spontan
improvisierten Gesängen, was nicht zuletzt auch daran lag, dass zu
diesen seligen Zeiten beim Rasieren noch Alkohol ausgeschenkt werden
durfte. Heute singt man Barbershop auch ohne Schnaps und Shampoo - und
immer öfter auch ohne Männer, was die wachsende Zahl
weiblicher Barbershop-Chöre beweist.
Locker vom Hocker sangen die Barbershopper damals in England und
später in Amerika, wo die europäischen Auswanderer den Stil
kultivierten. Das Lockere ist geblieben, doch mit dem Übergang vom
Quartett auf ganze Chöre haben sich die ursprünglichen
Improvisationen zu einem Musikstil mit festen Regeln und Gesetzen
entwickelt.
Gesungen wird vierstimmig ohne Begleitung, wobei - und das ist
charakteristisch - nicht die höchste auch automatisch die
Melodiestimme ist: Der "Tenor", die oberste Stimme, begleitet
den "Lead" (die Führungsstimme). Darunter legen
"Bass" und "Bariton" das klangliche und oft auch
rhythmische Fundament.
Weitere Informationen gibt es auf www.barbershop.de .